IQ Kampagne zum "Internationalen Tag der Migranten"

Im Dezember 2000 hat die UNO den 18. Dezember als den Internationalen Tag der Migranten ausgerufen. Dieser Tag findet zu Ehren der weltweit über 240 Millionen Menschen statt, die derzeit ihre Heimat aus den unterschiedlichsten Gründen verlassen haben, um sich anderswo eine Existenz aufzubauen.

Das Förderprogramm IQ nimmt dieses Datum zum Anlass, um Fragen, die sich aktuell hierzulande viele Menschen stellen, zu beantworten. Dabei geht es darum, die Chancen zu erkennen, die Migration und Vielfalt für die Gesellschaft bergen, aber auch um die notwendigen Schritte auf dem Weg zu einer gleichberechtigen Teilhabe aller.

Jeden Werktag erscheint bis zum internationen Tag der Migranten eine neue Frage, auf die das Förderprogramm IQ antwortet.

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Nicht, dass wir wüssten! Zwar strebt interkulturelle Öffnung den Abbau von Zugangsbarrieren an, dabei geht es aber darum, die Teilhabechancen aller Menschen in unserer Gesellschaft zu erhöhen. Indem sie die unterschiedlichen Lebensformen, Interessen und Bedürfnisse aller berücksichtigen, können sich Organisationen, Institutionen und Unternehmen interkulturell öffnen. Vielfalt soll anerkannt und wertgeschätzt werden. Interkulturelle Öffnung ist ein längerfristiger Prozess der Qualitätsentwicklung und eine Querschnittsaufgabe, die in allen Arbeitsfeldern und auf allen Hierarchieebenen umgesetzt werden sollte.

 

Dazu entwickeln Institutionen und Unternehmen bestimmte Ziele. Diese beziehen sich auf die Ebenen

  1. der Organisationsstruktur
  2. des Personals
  3. der Angebote, Dienstleistungen bzw. Produkte
  4. der Kooperation und Vernetzung nach außen


Interkulturelle Öffnung bietet viele Vorteile: Sie fördert Chancengleichheit und steigert Motivation, Identifikation und Produktivität. Die Zufriedenheit der Mitarbeitenden nimmt zu. Neue Märkte können erschlossen, neue Zielgruppen gewonnen werden. Interkulturelle Öffnung optimiert die Organisationsentwicklung – und leistet einen Beitrag zu sozialer Gerechtigkeit und zur Demokratie.

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Rund ein Drittel der Neuzugewanderten sind Frauen. Ihnen kommt bei der Integration der gesamten Familie eine zentrale Rolle zu. Wie wichtig dabei der Zugang zu Bildung und Beschäftigung ist, wird in der wissenschaftlichen und politischen Diskussion immer wieder betont. Studien zeigen allerdings bereits jetzt, dass geflüchtete Frauen in Deutschland bislang schlecht in den Arbeitsmarkt integriert sind. Und nicht nur das. Alarmierend ist, dass die Kluft zwischen den Geschlechtern, der sogenannte  Gender-Gap, unter geflüchteten Personen bezüglich Sprache, Ausbildung und Erwerbstätigkeit im Verlaufe des Aufenthaltes in Deutschland sogar größer wird. Die Gründe dafür sind einerseits mangelnde externe Kinderbetreuung sowie genügend Qualifizierungsangebote, die den Berufswünschen von geflüchteten Frauen entsprechen.

Oft sind die Mütter alleine für die Kinderbetreuung zuständig. Für viele Frauen ist schon eine regelmäßige Teilnahme an Sprachkursen schwierig, weil diese zu Zeiten stattfinden, an denen sie nicht abkömmlich sind. Ähnlich sieht es mit anderen Angeboten aus, mit denen sie ihre Qualifizierungen vorantreiben könnten. Hilfreich wäre hier, die Frauen bei der Suche nach Kinderbetreuungsplätzen zu unterstützen und die Qualifizierungszeiten den Kernöffnungszeiten der Einrichtungen anzupassen.  Ein weiteres Problem ist, dass die meisten Fördermaßnahmen auf Berufe im Dualen System ausgerichtet sind, Handwerksberufe aber nicht unbedingt den Berufswünschen der geflüchteten Frauen entsprechen. Hier wäre eine Anpassung wünschenswert.  

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Die gute wirtschaftliche Situation ist ein Grund dafür, dass der Gründungswille hierzulande eher verhalten ist. Doch eine Volkswirtschaft profitiert von Gründungen. Sie sind ein Zeichen von der Innovationsfähigkeit eines Landes, beleben den Arbeitsmarkt und Wettbewerb.

Insofern ist die Gründungsaktivität von Menschen mit Migrationshintergrund sehr erfreulich: Über die Hälfte der neu entstehenden Unternehmen in Deutschland wird von dieser Gruppe gegründet. Jährlich entspricht das rund 170.00 Existenzgründungen durch Migrantinnen und Migranten.1

Die Gesamtzahl der von Migrantenunternehmen geschaffenen Arbeitsplätze liegt zwischen 2,2 und 2,7 Millionen. Das entspricht 18 Prozent aller Arbeitsplätze in inhabergeführten mittelständischen Unternehmen. Zudem bieten Migrantenunternehmen im Schnitt mehr Ausbildungsplätze an als ihre deutschen Pendants und fördern oftmals die Außenwirtschaftsbezieungen mit anderen Staaten, da sie im Vergleich häufiger transnational aktiv sind2.

Interessant bei dieser Zielgruppe ist auch, dass wissensbezogene Dienstleistungen zunehmen, wohingegegen Neugründungen im Gast- und Handelsgewerbe zurückgehen3.

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Gewalt, Krieg und Armut führen immer wieder Menschen in der Hoffnung auf ein sicheres und besseres Leben nach Deutschland. Viele der Geflüchteten aus Krisenregionen, aber auch Migrantinnen und Migranten aus europäischen Ländern, die im Zuge der Arbeitnehmerfreizügigkeit oder der EU-Dienstleistungsfreiheit als sogenannte mobile Beschäftige hier ankommen, möchten durch Arbeit selbst für ihr Auskommen sorgen. Leider stoßen sie auf der Suche nach Beschäftigung häufig auf Hungerlöhne und menschenunwürdige Arbeitsbedingungen. Wirtschaftliche Not gepaart mit mangelndem Wissen über die hiesigen Arbeitsrechte, geringe Sprachkenntnisse und Qualifizierungen lassen mobile Beschäftige aus EU-Ländern wie Geflüchtete schnell in Abhängigkeiten gegenüber Unternehmen geraten.

Geflüchtete finden überwiegend in der Leiharbeit oder in gering qualifizierten Bereichen eine Beschäftigung. Fast zwei Drittel der arbeitslosen Flüchtlinge haben nur eine Qualifikation auf Hilfskräfteniveau. Entsprechend arbeiten sie vorwiegend in solchen Branchen, in denen Helferinnen und Helfer gesucht werden: Reinigung, Lagerei und Logistik, Küchenhilfe.  Geflüchtete brauchen nicht unbedingt mehr Schutz als mobile Beschäftigte, jedoch in der aktuellen Situation verstärkte Aufmerksamkeit, da die neu geschaffenen Möglichkeiten einer „Schnellintegration“ in den Arbeitsmarkt viele Risiken für den Einstieg und die Verfestigung von prekärer Beschäftigung bergen.
Um mobile Beschäftigte aus EU-Ländern sowie Geflüchtete vor Ausbeutung zu schützen, bedarf es zentraler Einrichtungen, die zu Sozial-, Arbeits- wie Aufenthaltsrecht beraten und sich für die Belange der Arbeitenden gegenüber den Unternehmen einsetzen. Das Argument „lieber prekäre Beschäftigung als keine Arbeit“ war und ist falsch.

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  • Ab Januar 2018: Projekt "Faire Integration". Das neue Angebot im Förderprogramm IQ bietet Geflüchteten in allen Bundesländern – und somit auch in Hamburg – Beratung in arbeitsrechtlichen Angelegenheiten und Unterstützung, wenn diese den Verdacht haben, dass ihre Arbeitsrechte verletzt werden. Kontakt: Koordination und Steuerung

 

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  • Das bundesweit organisierte Projekt „Faire Mobilität“ konzentriert sich auf die Belange von EU-Zuwandernden und unterhält Beratungsstellen in sechs wirtschaftlichen Ballungsräumen. Die politische Verantwortung für das Projekt liegt beim DGB-Bundesvorstand. Es wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und die DGB-Gewerkschaften.


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Ja! Sollte denn eine syrische Ärztin in Deutschland als Kellnerin arbeiten? Oder der polnische Erzieher als Taxifahrer? Migrantinnen und Migranten kommen mit Berufen, Ausbildungen und Abschlüssen, sie bringen aus ihrem Land viele Fähigkeiten und Kompetenzen mit. Manchmal können sie diese aber gar nicht beruflich einsetzen. Wie ist das möglich? Dafür gibt es verschiedene Gründe: ausländische Abschlüsse werden nicht immer als gleichwertig anerkannt, Dokumente und Zeugnisse sind im Krieg vernichtet worden oder im Herkunftsland erst gar nicht üblich, Bewerbungsmappen und Lebensläufe entsprechen nicht deutschen Normen – um nur einige wenige Hindernisse zu nennen. Nicht zuletzt können die Zugewanderten oft noch nicht gut genug Deutsch sprechen, um ihre beruflichen Fähigkeiten hier auszuüben. Eine Anpassung der Kompetenzen durch spezielle Qualifizierungen erhöht die Chancen auf eine berufliche Integration der Zugewanderten beträchtlich. Die IQ Qualifizierungen gehen ganz gezielt auf die „nachzuholenden“ Inhalte ein. Einige Angebote beinhalten außerdem Mentoring oder Bewerbungstrainings sowie die Möglichkeit, (fach-)sprachliche Kompetenzen auszubauen.

Sprachkurse: Integrationskurse und berufsbezogene Deutschkurse ermöglichen bedarfsgerechtes und zielgruppenorientiertes Deutschlernen auf allen Kompetenzniveaus. In bestimmten Qualifizierungsmaßnahmen sind fachsprachliche Deutschkurse als fester Bestandteil eng mit der fachlichen Bildung verzahnt. Dieser Ansatz des sogenannten Integrierten Fach- und Sprachlernens gilt als besonders vielversprechend.

Anpassungsqualifizierung und Kenntnisprüfung: In vielen Berufen braucht man eine offizielle Anerkennung des ausländischen Abschlusses, um in Deutschland arbeiten zu dürfen: sogenannte reglementierte Berufe wie Ärztin oder Arzt, Lehrerin oder Lehrer, Erzieherin oder Erzieher und viele Pflegeberufe. Wenn im Anerkennungsverfahren keine volle Gleichwertigkeit mit dem deutschen Abschluss festgestellt wird, gibt es die Möglichkeit, eine Anpassungsqualifizierung oder Kenntnisprüfung zu absolvieren.

Anpassungsqualifizierung und Externenprüfung:
Die Ausbildungsberufe des dualen Systems wie Friseurin oder Friseur, Elektronikerin oder Elektroniker dürfen ohne offiziellen Anerkennungsbescheid ausgeübt werden. Eine Anerkennung kann trotzdem Vorteile haben: Betriebe können die ausländische Qualifikation besser einschätzen, was verantwortungsvollere Aufgaben und eine qualifikationsadäquate Beschäftigung zur Folge haben kann. Um Unterschiede zur deutschen Berufsausbildung auszugleichen, können Anpassungsqualifizierungen oder Externenprüfungen absolviert werden.

Brückenmaßnahmen:
In den nicht reglementierten Berufen kann man in Deutschland direkt arbeiten. Um jedoch den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt zu erleichtern, gibt es Brückenmaßnahmen für Akademikerinnen und Akademiker in den Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurs- und Naturwissenschaften oder Informatik. Sie beinhalten eine Kombination aus fachlicher Auffrischung, berufsbezogener Deutschförderung, Bewerbungscoaching und oft ein Praktikum.

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Die Hamburger IQ Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch unterstützt zudem über 90 IQ Qualifizierungsangebote bei der Umsetzung des Integrierten Fach- und Sprachlernens.

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Über 90 Beratungsstellen, über 140 Qualifizierungen – das sind die Angebote des Förderprogramms IQ an Eingewanderte. Dabei geht es primär um die Unterstützung im Prozess der Anerkennung des Berufsabschlusses und des Einstiegs in den gelernten Beruf. Einige Angebote richten sich auch an Selbstständige.

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Fast 1.500 Praxisstunden nachholen und viel deutsches Fachvokabular büffeln – so lautet das ernüchternde vorläufige Ergebnis des Anerkennungsverfahrens für die russische Gesundheits- und Krankenpflegerin Lidiia Skurat (36). „Mein theoretisches Diplom wurde zwar komplett anerkannt, aber praktisch musste ich viel nachholen.“

So wie Lidiia Skurat geht es vielen Fachkräften mit ausländischen Qualifikationen in Deutschland. Ein Anerkennungsverfahren bedeutet vor allem einen hohen persönlichen Aufwand und Kosten. Allein die Vorlage aller Unterlagen für das Anerkennungsverfahren kann mehrere Monate in Anspruch nehmen. Häufig müssen Anerkennungssuchende ihre Dokumente erst bei Behörden im Heimatland anfordern, diese dann in Deutschland übersetzen und oft auch noch beglaubigen lassen. Die Prüfung bei der zuständigen Stelle kann dann erneut drei bis vier Monate in Anspruch nehmen. Wenn dann wesentliche Unterschiede festgestellt werden und Nachqualifizierungen anstehen, rückt die Anerkennung – wie bei Frau Skurat – zunächst in weite Ferne.

Lohnt sich dieser große Aufwand? Viele Einzelfälle wie der von Liidia Skurat, aber auch wissenschaftliche Untersuchungen zeigen ganz klar: auf jeden Fall! Der im Sommer 2017 veröffentlichte unabhängige Evaluationsbericht zur Wirkung der Berufsanerkennung belegt:

  • 72 Prozent der Befragten schätzen ihre persönliche berufliche Position besser ein als zum Zeitpunkt der Antragstellung.
  • Über 85 Prozent sehen in der Anerkennung ihrer ausländischen Berufsqualifikation den Grund für ihren beruflichen Ein- und Aufstieg.
  • Fast 70 Prozent der Befragten waren in einem der eigenen Qualifikation angemessenen Job.
  • Last but not least: Das Gehalt war zum Zeitpunkt der Befragung rund 1.000 Euro höher als zum Zeitpunkt des Anerkennungsantrags – eine Steigerung von rund 40 Prozent.


Lidiia Skurat jedenfalls nahm die Herausforderung an und steckte viel Zeit und Energie in die Anerkennung ihrer in Russland erworbenen Qualifikationen und die Anpassungsmaßnahmen in Deutschland. Mittlerweile hat sie eine Festanstellung in einem Krankenhaus und blickt positiv in die Zukunft: „Das ist ein neuer Lebensabschnitt für mich. Mit der Anerkennung kann ich in Deutschland als normaler Mensch leben, arbeiten und Geld verdienen.“

Die Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ kann viel zum Gelingen der Anerkennung beitragen und den zeitlichen und persönlichen Aufwand für die Anerkennungsinteressierten durch eine zielgerichtete und individuelle Beratung reduzieren.

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Weitere Informationen:


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Natürlich können die was. Zuwandernde haben so einiges zu bieten. Im Vergleich zur hiesigen Qualifikationsstruktur fällt jedoch auf, dass in Deutschland das duale Ausbildungssystem einen hohen Stellenwert einnimmt, während andere Länder häufig auf Hochschulbildung und/oder „training on-the-job“ setzen. So kommt es, dass die meisten der im Jahr 2014 Zugewanderten (zwischen 25 und 64 Jahren) einen Hochschulabschluss (37 Prozent) oder auch eine abgeschlossene Berufsausbildung (26 Prozent) mitbrachten, aber etwa ein Drittel (34 Prozent) ohne einen (formalen) Berufsabschluss nach Deutschland kam (1). Mit der Fluchtmigration seit 2015 hat sich die Qualifikationsstruktur unter den Zuwandernden, entsprechend der Bildungssysteme der Herkunftsländer, weiter verschoben: Unter den Geflüchteten haben 14 Prozent ein abgeschlossenes Studium oder eine Promotion und etwa 50 Prozent einen mittleren Schulabschluss, ein (Fach-)Abitur oder eine abgeschlossene Lehre. Der Anteil von Personen über 18 Jahre ohne (Schul-)Abschluss liegt hier bei 36 Prozent (2).  Und was bedeutet das nun?

Wer einen ausländischen Berufsabschluss mitbringt, kann diesen auf Gleichwertigkeit mit einem deutschen Referenzberuf prüfen lassen. Davon profitiert momentan besonders das von Fachkräftemangel bedrohte Gesundheitswesen: Im letzten Jahr wurden die meisten Anerkennungsanträge in der Zuständigkeit des Bundes für die Referenzberufe Gesundheits- und Krankenpflegerin bzw. -pfleger, Ärztin und Arzt sowie Physiotherapeutin und -therapeut gestellt (3).  Aber auch Zuwandernde, die keinen (formalen) Abschluss vorweisen können, haben natürlich einiges gelernt. Sie verfügen oft über umfassende Berufserfahrung und entsprechendes Fachwissen. Um diese Qualifikationen besser sicht- und damit auch verwertbar zu machen, wird derzeit an Verfahren zur Feststellung von informell und non-formal erworbenen Kompetenzen gearbeitet.

Und noch was: Besonders die Gruppe der Geflüchteten zeichnet sich durch einen hohen Anteil junger Menschen unter 25 Jahren aus. Durch eine Eingliederung in das deutsche Schul- und Ausbildungssystem können diese wiederum direkt deutsche Berufsabschlüsse erwerben.


 

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(1) Brücker, H. u.a. (2017): Migration und Integration. In: Möller, J.; Walwei, U. (Hg.): Arbeitsmarkt kompakt. Analysen, Daten, Fakten. (IAB-Bibliothek 363). Nürnberg, S. 130-141
(2) Brücker, H. u.a. (Hg.) (2017): IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten 2016: Studiendesign, Feldergebnisse sowie Analysen zu schulischer wie beruflicher Qualifikation, Sprachkenntnissen sowie kognitiven Potenzialen. (DIW Berlin: Politikberatung kompakt 123). Berlin
(3) Bundesinstitut für Berufsbildung (2017): Auswertung der amtlichen Statistik zum Anerkennungsgesetz des Bundes für 2016. www.anerkennung-in-deutschland.de/media/2017-Auswertung-Amtliche-Statistik-2016.pdf
 

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Das Förderprogramm “Integration durch Qualifizierung (IQ)” wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.
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